Von Hobbits, Gletschern und Südseeträumen travel blog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Flug nach Fiji ging super früh, somit war ich schon kurz nach 10 dort und wartete nun auf meine Abholung. Während des Wartens konnte ich die anderen Touristen beobachten, die mit Muschelkette begrüßt wurden, aber ich saß immer noch wartend im Cafe. Nach einer Weile rief man im Hostel an und tata... man hatte mich vergessen. Wie sollte es anders sein, es kann ja mal nicht einfach alles glatt laufen. Somit wurde ich ins Taxi gesteckt und zum Hostel gefahren. Das Hostel ist in Hostel in Nadi Bay direkt am Meer. Das Hostel ist weitläufig, gehört aber trotzdem eher zu den kleinen. Trotz Meer direkt vor der Haustür, gibt es einen Süßwasserpool, der auch noch erfrischender ist als das Meer mit 28 Grad. Zudem ist in Nadi Bay das Meer nicht so verlockend. Hier sollte ich nun die nächsten 4 Tage auf meine Reisebegleitung Janina warten... Nach jedem Tag Action und Aktivitäten in Neuseeland fühlte ich mich im Paradies gelaaaaaangweilt :-(, nichts zu tun da Touren für nur 1 Person nicht angeboten wurden und die Hitze trug ihr übriges bei. Die weiteren Gäste waren NETT, aber mehr auch nicht... meine Stimmung war immer mehr im Keller. Ich könnte mich jetzt auch über die Arbeitseinstellung der Fijianer auslassen, aber begründen wir es lieber mit FIJI TIME ;-)

Zum Glück änderte sich das am nächsten Morgen, denn 2 nette Mädels aus Deutschland und Kanada kamen an. Diese wollten die Mud Pools besuchen und ich wurde dazu eingeladen. Chrystal blieb dann doch im Hostel, da sie der Jetlag plagte. Dafür entschied sich Chris, ein weiterer Deutscher dazu uns anzuschließen. Somit hatte Luca unser Guide eine Horde Deutscher zu bändigen. Wir fuhren am Flughafen vorbei und bogen nach einer Weile auf eine Schotterpiste ein, der wir weiter folgten bis wir die Pools erreicht hatten. Eintritt zahlen, umziehen und schon stiegen wir zu erst in den Mud Pool. Luca verpasste uns im Gesicht eine Schlammpackung und dann ging es auch schon zum ersten Foto Shooting. Durch thermale Aktivitäten war der Schlamm an manchen Stellen so heiß, dass man sich die Füße verbrannte. Wir stiegen nun aus dem Pool und bekamen draußen die volle Schlammpackung und das obligatorische BULA auf unseren Rücken samt Foto. Danach ließen wir den Schlamm an der Sonne trocknen und nach einer Weile ging es zurück in den Mud Pool um die Packungen wieder abzuwaschen - vorbei mit dem schönen braunen Teint ;-). Danach ging es in die heißen Quellen, die da wir es nicht wussten als schöne Abkühlung versprochen wurden... nachdem wir im Mud Pool fast gekocht wurden, wurden wir hier definitiv gekocht... Lange hielten wir es nicht aus und danach gab es dann doch noch die erhoffte Abkühlung, wobei Abkühlung immer noch 27 Grad warmes Wasser waren. Nach 2 Stunden war der Spaß dann auch wieder vorbei und wir fuhren zurück Richtung Stadt. Wir stoppten am Obst- und Gemüsemarkt. Luca kaufte auch noch ein paar Zutaten für ein köstliches Abendessen und schon fuhren wir zurück zum Hostel. Eigentlich wollte Luca TJ, das deutsche Mädel nur bekochen, diese fühlte sich dann jedoch mit Chrystal und mir doch wohler und so kamen wir alle in den Genuss eines kostenlosen leckeren Abendessens. Luca bearbeitete schon mal die Kokosnüsse, d.h. öffnen, ausschaben, auspressen. Die Kokosnusscreme wurde mit einem Schuß Limettensaft, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Koriander abgeschmeckt. Wir blanchierten den Spinat und schon konnte es ans Essen gehen. Die Kokosnusssoße wurde mit dem Spinat gemischt - eine leichte leckere Fiji-Mahlzeit. Normalerweise kann man dazu auch noch rohen Fisch nehmen. Möchte man Hähnchen oder andere Fleischsorten verwenden, so muss die Kokoscreme langsam erhitzt werden und kann dann über das Fleisch gegeben werden. Auf den Geschmack gekommen? Viel Spaß beim nachkochen :) Später am Abend gab es noch eine Kava-Ceremonie und eine Feuershow. Kava wird leider doch nicht so ganz mein Lieblingsgetränk, denn auf Mud Pool Wasser stehe ich dann doch nicht so ;-) Also das Getränk wird aus gemahlenem Pulver einer Wurzel hergestellt, dass mit Wasser gemischt wird. Das Getränk lähmt die Zunge ein wenig und bei der richtigen Menge versetzt es einen in einen Rauschzustand. Soviel hab ich aber nicht getrunken, da der Ekel dann doch eher vorherrschte.

Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich von TJ und Chrystal und wollte eigentlich in die Stadt fahren. Da kam Chris um die Ecke und meinte, dass man einen Roller für 50 Dollar mieten kann. Also schmiss ich meinen Plan über den Haufen und wir mieteten den Roller. Wir fuhren zu dem Garden of the Sleeping Giant, der einen rießigen Orchideengarten beheimatet. Dort spazierten wir durch den Garten und genossen oben auch den Ausblick über die Landschaft. Zurück am Eingang bekamen wir nach einen erfrischenden Papaya-Saft und dann sollte es weiter gehen - sollte wohl gemerkt. Leider sprang der Roller nicht an. Unsere Versuche wurden vom Gartenpersonal bemerkt und so kamen auch gleich 5 Personen herbeigeeilt, aber nicht um zu helfen. Nein, man stand im Kreis um uns herum und beobachtete wie wir versuchten den Roller zu starten. Nach gefühlten 100 Versuchen und einem letzten bevor wir die Vermietung anrufen wollten, sprang der Roller zum Glück doch an und wir konnten weiter fahren. Das nächste Ziel war der Hindu Tempel von Nadi, dem größten im Pazifik. Wir bezahlten den Eintritt, schwangen uns in unsere Sarongs - Chris bekam einen und ich hatte zum Glück meinen Lavalava aus Samoa dabei :). Die Schuhe durften wie auch ausziehen und dann ging die Erkundung durch. Der Weg zum Tempel wurde zum Lauf über Höllenfeuer, da die Wegplatten glühend heiß waren. Im Tempel wurden wir von unserem Guide begrüßt, der uns herum führte. Nach der Führung fragte er nach einer Spende für die Armen, jedoch fühlten wir uns genötigt was zu geben anstatt freiwillig was zu geben. Rest des Abends verbrachten wir gemütlich am Pool mit ein paar Bier.

Den Sonntag verbrachte ich ganz entspannt und Buch lesend am Strand und wartete auf die Ankunft von Janina. Ich hatte den Empfang genug gestresst, damit die Gute auch wirklich wie versprochen vom Flughafen abgeholt wurde. Als sie im Taxi dann um die Ecke kam, freute ich mich total wie bolle :) Das Chaos war abgekommen. Nach einer kurzen Runde am Strand gingen wir lecker Curry essen. Zum Abschluss und um auf unseren Urlaub anzustoßen nahmen wir noch einen Cocktail und genossen den Abend.

Am nächsten Morgen ging es dann früh raus und wir wollten noch unser Frühstück einnehmen. Uns wurde gesagt wir hätten noch Plenty of time, aber dann war doch der Bus schon da. Also schlang ich ein paar Löffel meiner Cornflakes in Windeseile herunter und Janina ließ sich ihren Toast einpacken. Aber wie bei allem, galt auch beim Einsammeln der Leute Fiji-Time... alles dauert ewig und da der Bus nach unserem Hostel keine 50 Meter weiter noch einmal stoppte, hätten wir unser Frühstück auch in Ruhe noch einnehmen können, aber wer kann

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