Patrizia's and Michael's Big Trip 2010 & 2011 travel blog

Landschaft in nepal am Weg zur chinesischen Grenze

unser 6-bettzimmer ohne Heizung, 4km nach der chines. grenze

unser tolles "Hotel" am morgen danach


Um 6h morgens gings los. Nach 5 Stunden Fahrt durch die „Strassen“ Nepals an die chinesiche Grenze, sollte es noch ca. 2h dauern, ehe wir die peinlichst penibel bewachte Grenze nach China ueberschreiten durften.

Arme Wanderarbeiter mit uebergrossen Gepaecksladungen am Ruecken kamen uns entgegen, waehrend wir auf die Gepaecksdurchsuchung warteten. Jedes Gepaecksstueck wurde geoeffnet, Hefte und Buecher durchgeblaettert, der Tibetreisefuehrer von Lonely Planet ist verboten, andre Buecher mit Bildern des Dalai Lama bzw. mit der Abbildung Taiwans als souveraenen Staat werden ebenso konfisziert.

Wir hatten weder noch dabei, und konnten nach den ueblichen genau getimten, kommunistischem Getue der robotisch wirkenden, unfreundlichen chinesischen Grenzbeamten, das seit 1959 besetzte Tibet betreten.

Nach wenigen Minuten an der steilen Passstrasse erfuhren wir den Grund fuer den Stau. Ein Achsbruch eines LKWs an der engsten Stelle der Passstrasse, neben ihm 15cm Fussweg und ein Abhang, kein Vorbeikommen, keine Mechaniker…bis morgen 12h mittags, wie sich herausstellen sollte.

Das Mittagessen fand daher nicht statt, so gabs abends um 22h30 eine gute chinesische Nudelsuppe der freundlichen Gastgeber in unsrem ersten (nicht vorgesehenen) Hotel im naechsten Dorf. 1 eiskaltes 6-Bettzimmer ohne Heizung, dafuer mit viel andrem Kleingetier erwartete uns. Na ja, muede waren wir sowieso, und unser netter tibetischer Guide hatte dies alles sehr gut arrangiert in dem Chaos nach der Grenze.

Fuer solche Unterkuenfte sind wir froh ueber unsre Schlafsaecke, Oropax, Hauben und dicken Socken. Wir teilten das Zimmer mit unsren sehr netten Reisegenossen, 2 Japanern, 1 Hollaender und einer Deutschtuerkin.

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