Christian & Esther in Südostasien 2010 travel blog

Unser Bus nach Thaton

Reisen wie die Einheimischen

Christian und seine neuen Freunde

Die 9. Stufe der Erleuchtung

Der Blick ins Tal

Der regnerische Ausblick beim Fruehstueck


Heute Nachmittag sind wir in Thaton angekommen, nach einer etwa 5-stuendigen Fahrt in einem nicht klimatisierten Bus als einzige Auslaender. In diesen Bussen werden auf den Sitzbaenken rechts und links jeweils drei Sitze verkauft, was Christian dazu veranlasst hat gleich die ganze Bank zu kaufen und so nicht das Risiko einzugehen, dass wir zu dritt auf so einer winzigen Bank hocken muessen. Das waere wahrscheinlich gar nicht noetig gewesen, denn so sehr sich der Bus auch gefuellt hat, neben uns haette sowieso niemand mehr gepasst, denn ein Thai scheint in etwa 1,5 Europaeern zu entsprechen.

Dem Lonely Planet zufolge ist das hier ein nicht lohnenswertes Ziel und nur zur Durchreise geeignet. Das scheinen mehrere Leute gelesen zu haben, denn hier ist mal wirklich gar nix los. Eigentlich sehr schoen gelegen am Mekong, inmitten von Gruen und Reisfeldern finden wohl nur in der Trockenzeit Turisten hierher und fuellen die diversen Resorts am Fluss.

So konnten wir zumindest ohne Probleme einen kleinen Bungalow fuer eine Nacht finden bevor es dann morgen Mittag mit dem Speed Boat (Helm und Schwimmweste sind vorgeschrieben) in 4-5 Stunden nach Chiang Rai geht. Hoffentlich finden sich irgendwo noch ein paar Reisende, die sich den Bootspreis mit uns teilen...

Ansonsten hat sich Christian an einer Buddhastatue, die wir vor dem Abendessen noch besichtigen wollten, mit ein paar Moenchen so gut unterhalten, dass wir von denen erstmal fuer gut 1,5 Stunden den gesamten Berg hoch und wieder runter zu den diversen Heiligtuemern gekarrt wurden. 10 Stufen der Erleuchtung (oder was auch immer) und genauso viele Statuen, Tempel etc. Allerdings wurden wir zum Abschluss noch zu Tee und Kaffee bei einem fantastischen Blick auf das Mekong-Tal eingeladen, was die teilweise lebensgefaehrlich Autofahrt fast wieder wettgemacht hat...

Ein leckeres Abendessen fuer umgerechnet etwa 3 Euro liegt in unseren Maegen und so werden wir gleich in unserem Bungalow verschwinden und hoffen, dass die Muecken nicht die riesigen Ritzen in der Tuer entdecken!

Naechster Tag: Die Muecken haben uns nicht gefunden, aber dafuer regnet es seit den fruehen Morgenstunden in Stroemen, was eine Weiterfahrt auf so einem Longtail Boot unmoeglich macht. So sind wir bei diesem Wetter in einer Stadt gefangen, wo wir nichts machen koennen, ausser lesen und essen (und im Internet Cafe sitzen). Dann nutzen wir mal die Ruhe, erholen uns und tanken Energie fuer die kommenden Tage, in denen es dann vielleicht auch wieder interessantere Dinge zu berichten gibt!



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