big-wide-world travel blog


nach einer super tollen 9 stuendigen zugfahrt durch malaysiens fantastisch schoene landschaft bin ich dann endlich in jerantut angekommen. zu der zugfahrt gibts nicht viel zu sagen, nur dass die ac am anfang sinnlos hoch eingeschaltet war, was nicht weiter schlimm war, hatte mich ja deswegen extra warm angezogen, nur nach ca 2 std ist diese ausgestiegen und es wurde eine affenhitze.... waere auch nicht weiter schlimm gewesen, waere ich nicht in einem islamistischen land, wo man mit traeger t shirt zu viel aufmerksamkeit auf sich zieht.... so durfte ich, zum ersten mal seit monaten, waehrend stunden so richtig schwitzen:))) und wie immer hatte ich auch extrem stinkende, sabernde maenner neben mir sitzen...fluch

in jerantut angekommen, habe ich dann gleich 3 deutsche getroffen, mit denen ich dann am naechsten morgen gleich in den dschungel aufgebrochen bin.

die erste etappe ging nur 4 std, zuerst waehrend ca einer stunde nur ueber 30 meter hohe haenge bruecken, die in der schweiz bestimmt aus sicherheitsgruenden verboten gewesen waeren.. eine leiter, ein stueck holz drauf, links und rechts ein seil zum halten, zwei weitere drahtseile um die chose von einem baum zum anderen zu befestigen und ja nie mehr als 4 personena auf der bruecke bitte!!!

die letzte strecke zu unserer baumhuette im dschungel war dann auch nur noch 3 km entfernt.. waere auch easy gewesen, wenn es nicht ploetzlich angefangen zu regnen haette... innert minuten warern wir klatschnass und von blutegeln uebersaet!!! in der huette angekommen, haben wir uns als erstes ausgezogen und uns gegenseitig von diesen ekeligen viehchern befreit... das hat vielleicht gelbutet.. naja spende blut, rette leben sollte zu unserem motto in den naechsten tagen werden.

die nacht verlief dann ziemlich ruhig, haben ein paar affen und sonstige eher kleine tiere gehoert,leider weder tiger noch elefanten gesichtet, nur deren fussabdruecke..

dafuer war es wunderschoen im halbfreien bei regen zu schlafen. das geraeusch von regen im dschungel ist wunderschoen und beruhigend.

am naechsten tag durften wir dann die groesste strecke von ca 9 km, bei strahlend blauem himmel inangriff nehmen. abgesehen von weiteren blutegelattacken sind wir gut aber wieder nass (dank einer fluss ueberquerung 500m vor unserer huette)angekommen..

in der nacht sind wir dann wieder ewigs aufgeblieben und haben ausschau nach den wilden tieren gehalten, aber nichts gesehen nur gehoert.

am letzten tag durften wir dann ganz frueh aufstehen und wieder in unsere nassen, inzwischen ziemlich uebelriechenden kleider schluepfen und noch ne knappe stunde den berg hoch laufen.

(natuerlich sind wir wieder in einen platzregen geraten und wieder waren wir klatsch nass)

nach 4 stunden in nassen kleider boot-und busfahren, sind wir dann in jerantut wieder angekommen, gott sei dank konnten wir uns noch duschen und dann gings weiter richtung grenze zu thailand..

inzwischen sind wir in kota baharu angekommen und waschen unsere kleider. trocken werden diese bis morgen frueh bestimmt nicht, dafuer werden sie nicht mehr so miefen :))

wenn alles gut geht, sollte ich am mittwoch bereits in ko tao sein.. ob ich dann noch in thailand bleibe oder noch nach kambodscha, laos und vietnam gehe, werde ich dann dort entscheiden..

von den drei deutschen werde ich mich auch morgen verabschieden, diese gehen zur vollmondparty..

alles in allem bin ich maechtig stolz auf mich, die drei tage im dschungel ueberlebt zu haben, selbst blutegel kann ich ohne weiteres entfernen, hab sogar ohne moskitonetz geschlafen (ok dies auch nur, weil das bloede teil mir dauernd auf den kopf gefallen ist) nur meine spinnenangst ist noch nicht ganz weg, habe nur ein paar gesehen und die waren viel kleiner als ich erwartet hatte :( im haedquarter gabs ein bild von ner vogelspinne die mindestens so gross war wie mein kopf!!! aber die sehe man anscheinend nur einmal im jahr.

melde mich wieder von thailand aus wo ich dann von meinen taucherlebnisen und dem schoenen strandleben berichten kann :))

munzi

caro (hab mich schon wieder so richtig an das reisen mit all seinen guten und weniger angenehmen seiten gewoehnt)



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