Nina in Malaysia travel blog

Die malerische Seite von Semporna

Auslaeufer von unserem "floating" Hotel

Mabul - unsere Diving Site

 

Unsere Tauchausruestung

 


Semporna ist nicht wirklich ein Ort zum Verweilen und der einzige Grund fuer einen Besuch ist das Tauchparadies Sipadan Island. Eines der schoensten Unterwasser-Orte weltweit, mit wunderschoenen Korallen und einer einzigartigen Tierwelt: tausende von grossen Fischen wie Haie und Barrakudas, Schildkroeten und vielen anderen Meeresbewohnern.

Der Ausgangsort (eben Semporna) hingegen ist dreckig, klein und voellig unspektakulaer, mit lieblosen Bauten und wenig Alternativen zum Tauchen. Verglichen mit dem Festland ist das Bildungsniveau deutlich tiefer in Sabah, die Leute sprechen kaum Englisch und zum ersten Mal auf meiner Reise wurde ich auch angebettelt.

Um die Sipadan Island zu schuetzen, wurde der Besucheransturm allerdings streng reglementiert - taeglich werden nur 120 Besuchs-Bewilligungen unter den Tauchzentren verteilt. Und diese sind Monate im Voraus ausgebucht...

Dennoch versuchte ich mein Glueck. Gemeinsam mit Heike, einer Deutschen, die ich im Wildlife Camp (am Kinabatangan River) traf, quartierten wir uns dort ein und klapperten alle Tauchzentren ab - in der Hoffnung auf einen freien Platz. Ich liess mich in Wartelisten eintragen (fuer den Fall einer Cancellation). Leider vergebens... :o( Da der Ort so ungemuetlich ist, wollte ich auch nicht mehr als drei Tage dort versauern.

Dennoch habe ich die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Ich habe einen Refresher-Kurs gemacht und nach 10 Jahren Tauch-Abstinenz meine Kenntnisse aufgefrischt. Insgesamt unternahm ich fuenf Tauchgaenge - und sah unzaehlige Schildkroeten (20-30!), riesige Fischschwaerme, Loewenfische, Blaupunktrochen, Lobster, Clownfische (Nemos) in Anemonen und vieles mehr. Ich hatte ganz vergessen, wie toll Tauchen ist - ich lasse bestimmt nicht mehr 10 Jahre vergehen bis zum naechsten Mal!

Erfahrene Nina-Reisebericht-LeserInnen haben inzwischen vielleicht bereits Staatsanwaltschaft- oder Fernsehgeschichten vermisst... ;o) Ich kann euch aber beruhigen - auch dieser Punkt ist an dieser Stelle abgehakt. Heike wurde waehrend des Tauchgangs auf dem Boot bestohlen - ein kleiner Betrag zwar, aber dennoch ziemlich empoerend! Da die Mitarbeiter des Tauchzentrums nicht besonders engagiert reagierten, beschloss sie, Anzeige zu erstatten. Leider befand sich die Polizeistation ziemlich ausserhalb - aber gleich neben unserem Hotel war die Marine-Polizei stationiert. Und da das Verbrechen ja auf einen TaucherBOOT stattgefunden hatte, war es einen Versuch wert ;o) ! Und tatsaechlich: Die Marine-Polizei funkte ihren Kollegen, welche uns dann mit dem Polizeiauto (!) - leider ohne Blaulicht - abholte. Waehrend Heike ihr Anliegen vorbrachte, las ich passenderweise einen Kriminalroman im gekuehlten Warteraum. Danach wurden wir standesgemaess wieder bis zum Hotel chauffiert.

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