Nina in Malaysia travel blog

Hainan-Tempel gleich neben meinem Guesthouse

 

Seitenstrasse in Little China

Blumenverkauf in Little India

Chinesischer Laden

Eingang zum Kek Lok Si Tempel auf Penang Hill

Kek Lok Si Tempel

Kek Lok Si Tempel

Aussicht auf Penang Hill

 

 

Cheong Fatt Tze Mansion

Town Hill im kolonialen Stadteil

Mit der Faehre zurueck ans Festland: Butterworth by night


Die Fahrt von den Cameron Highlands nach Penang ging problemlos vonstatten - aber schliesslich hatten wir auch einen Super-VIP-Bus (so heisst die luxurioesere Busflotte in Malaysia wirklich!) Super-VIP bedeutet in dem Fall: breitere und komfortablere Sitze mit Beinstuetzen und Air-Condition (Super-VIPs muessen wohl die ganze Zeit frieren - kein Wunder sind die immer so schlecht gelaunt!). Zusaetzlich gabs diesmal einen grottenschlechten Film (Anaconda), den niemand wirklich schaute...

Von Butterworth gings mit der Faehre auf die Insel nach Georgetown, dem Hauptort.

Georgetown ist - genau wie Melaka - Weltkulturerbe und gepraegt vom Einfluss vieler Kulturen. Waehrend man sich im kolonialen Stadteil im alten England waehnt, reihen sich in Chinatown Tempel an Tempel und in Little India wummern Bollywood-Baesse aus den Verkaufsstaenden und bunte Blumengirlanden werden fuer die Tempelbesuche verkauft. Der Duft (oder Gestank?) von Weihrauch liegt allgegenwaertig in der Luft und zwischendurch wird einem fast schwindlig davon.

Beim ersten Spaziergang durch die Stadt fand ich eine grosse Moschee, die ich etwas zoegernd betrat (schliesslich weiss ich nie, ob Frauen die Moscheen betreten duerfen). Sofort wurde ich freundlich von einem Security-Mann empfangen, der mich hineinbat und mir gleich ein bodenlanges Cape und ein schickes dazupassendes Kopftuch verpasste. ;o) Offensichtlich war ihm langweilig, denn ausfuehrlich erzaehlte er mir von den 5 Gebetszeiten (die auf die Minute genau festgelegt sind) und den Parallelen vom Christentum und dem Islam. Bald gesellte sich ein zweiter (wohl ebenfalls gelangweilter) Mann hinzu, der mir ebenfalls ganz begeistert von seinem Glauben erzaehlte. Dabei waren sie aber stets freundlich und behandelten mich weder als Frau noch als Unglaeubige abschaetzig.

Von dieser herzlichen Erfahrung beschwingt, wanderte ich weiter und fand mich in einem tibetisch-buddhistischen Tempel wieder. Dort plauderte ich mit einem angehenden Moench ueber seinen Glauben und die Unterschiede zum thailaendischen Buddhismus.

In einem kurzen Spaziergang hatte ich also gleich ein wenig von der kulturellen Vielfalt Penangs erfahren.

Am naechsten Tag machten Gabrielle (eine Kanadierin, die ich in den Cameron Highlands traf)und ich uns auf den Weg zum Penang Hill, um einen riesigen buddhistischen Tempel zu besuchen. Nicht ganz unbeteiligt war die zusaetzliche Motivation, dass es dort oben bis zu 5 Grad kuehler ist. Der Tempel war wirklich weitlaeufig und sehr beeindruckend. Innerhalb des Tempelgelaendes gab es sogar eine kleine Seilbahn zur Statue hinauf...

Am Abend gings dann zu einem Nachtmarkt, wo eine kleine Kapelle westliche Musik spielte und viele einheimische dazu tanzten. Es gab sogar einen Gruppentanz (wie Macarena)!

Heute sind Museen angesagt, von denen Penang einige interessante zu bieten hat.... Danach gehts weiter nach Kota Bharu.

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